Whiteboard mit Korkrand

Kork ist King!

Kork ist King! 2000 1333 space3000 - made in Berlin

Kork als nachhaltiges Material

Kork bildet den Rand unserer Design Whitebaords. Er dient als Schutz und sorgt für eine warme Optik. Auch in unseren Griffen kannst du Kork fühlen. In diesem Beitrag wollen wir der Frage nachgehen, wo Kork herkommt und was ihn so besonders macht.

Im Alltagsgebrauch wird mit dem Begriff Kork das Material aus der Rinde der Korkeiche (Quercus suber) bezeichnet, aus dem vor allem Korken gewonnen werden.
Kork ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff. Eine Korkeiche wird in ihren bis zu 200 Lebensjahren etwa 15 mal geerntet und muss für den Rohstoff nicht gefällt werden. Wird die Rinde regelmäßig geerntet, also geschält, bindet sie sogar bis zu dreimal so viel CO2 wie eine ungenutzte Korkeiche.
Der Großteil des Korks geht in die Flaschenstopfenproduktion. Dabei bleiben fast drei Viertel des Korks als „Verschnitt“ übrig. Von diesen Resten lebt ein anderer Teil der Korkindustrie: Sie werden zu Granulat vermahlen und mit Bindemitteln verklebt. So entstehen unter anderem Presskorkplatten, Fußböden, Schuhsohlen, Pinnwände und auch der Rand unserer space3000 Boards.

Auch die Recyclingmöglichkeiten von Flaschenkorken sind optimal. Das recycelte Material kann z. B. als Dämmstoff wiederverwendet werden.
Kork ist nichts anderes als die Rinde der Korkeiche. Der besondere Aufbau und die Dicke der Korkrinde schützen die Eiche vor Hitze, Austrocknung, Infektionen und Schädlingen. Das macht Kork nicht nur zu einem idealen Isolier- und Dichtungsmaterial – es ist auch wärme-, kälte- und schallisolierend, leicht, schwimmfähig und fast unverrottbar.

Doch vor allem das direkte Umfeld der Korkeiche profitiert von diesem Wunderbaum: die Kork- und Steineichenwälder im Südwesten der Pyrenäenhalbinsel sind Überwinterungsgebiet von Kranichen aus ganz Europa und bieten stark bedrohten Arten wie dem Pardelluchs geschützte Rückzugsräume.

Wer sich um seine Enkel kümmert, pflanzt eine Korkeiche.

Das Foto ist aus einem PoDojo-Workshop in Berlin copyright by Kathrin Harms